Autonome Provinz Trient

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DER LANDESHAUPTMANN

Ugo Rossi

Landeshauptmann mit Zuständigkeiten in den Bereichen Personal, finanzielle und institutionelle Angelegenheiten, Bildung

Zuständigkeiten:

  • Finanzielle Angelegenheiten
  • Institutionelle Angelegenheiten
  • Schutz und Förderung der sprachlichen Minderheiten
  • Organisation, Personal, Vereinfachung der Verwaltung, Informations- und Telekommunikationssysteme, Innovation
  • Vom Staat übertragene Funktionen im Bereich Kommunikationssysteme
  • Information und Kommunikation
  • Abhängige Gesellschaften und Gesellschaften mit Beteiligung der Provinz
  • Landesforstkorps
  • Maßnahmen gemäß Landesgesetz vom 5. November 1968, Nr. 40
  • Zivilschutz, beschränkt auf die Zuständigkeiten, die dem Landeshauptmann laut Art. 7 des Landesgesetzes vom1. Juli 2011, Nr. 9 vorbehalten sind
  • Emigration
  • Planung
  • Ausrichtung der Wirtschaftspolitik und Koordination der entsprechenden Maßnahmen, einschließlich der Beziehungen zu Trentino Sviluppo
  • Familienpolitik
  • Kinderkrippen
  • Kindergärten
  • Schulbau, mit Ausnahme der Zuständigkeiten des Landesrats für Infrastrukturen und Umwelt
  • Schulwesen (Grundschulen, Mittelschulen, humanistische und wissenschaftliche Gymnasien, sozial-pädagogische, technische und berufsbildende Oberschulen sowie Kunstschulen)
  • Schulfürsorge
  • Berufliche Grundausbildung
  • Internationale Beziehungen
  • Beziehungen zur Europäischen Union, grenzüberschreitende Zusammenarbeit und interregionale Zusammenarbeit
  • Alle Zuständigkeiten, die nicht ausdrücklich den einzelnen Landesräten zugewiesen sind

Anschrift:

 

Biographie:

Geboren am 29. Mai 1963 in Mailand, wo sich die aus Ossana im Sulztal stammenden Eltern in den 50er Jahren niedergelassen hatten. Verheiratet, ein Kind, wohnhaft in Lavis. Nach dem Hochschulabschluss in Rechtswissenschaften entwickelte sich sein Berufsleben in zwei Richtungen: anfänglich im Versicherungswesen, wo er sich mit rechtlichen Fragen über große Schadenersatzansprüche in Mailand und Verona befasste. Dann ab 1997 bei der Bahnlinie Trient-Malè (nun Trentino Trasporti AG) als Personaldirektor und Verantwortlicher für die Organisation der Bus- und Bahndienste und als Verantwortlicher für die Aus- und Weiterbildung des Personals.

1999 begann seine politische Tätigkeit im PATT (Autonomistische Trentiner Tiroler Partei). Nach dem Landeskongress 2002, für dessen Organisation er zuständig war, übernahm er das Amt des Organisationsleiters der Partei.

2004 wurde er als Trentiner Kandidat des PATT auf der SVP-Liste für die Europawahlen aufgestellt, um die Kandidatur des Abg. Ebner zu unterstützen, der dann ins Europäische Parlament gewählt wurde. 2005 beim Parteikongress in Baselga di Piné zum Landessekretär gewählt.

Von 2006 bis 2008 Mitglied der Zwölferkommission. In dieser Zeit wurde unter anderem die Durchführungsbestimmung genehmigt, wonach dem Trentino die Wasserkraftwerke zugewiesen werden. Infolge der Landtagswahlen 2008 wurde er zu Beginn der XIV. Legislaturperiode in die Landesregierung Dellai zum Landesrat für Gesundheit und Sozialpolitik ernannt. Sein Einsatz galt vor allem der Reform des Gesundheitswesens (Juli 2010) und dem Gesetz über die Familie und die Familienfürsorge (März 2011) sowie dem Abschluss des 2007 begonnenen Weges, der im Trentino das garantierte Mindesteinkommen einführt (damit wurde das Trentino zum Wegbereiter dieser Welfaremaßnahme in Italien). Im Laufe seiner Amtszeit wurde außerdem das Protonentherapiezentrum in Trient fertig gestellt und der Bau des neuen Landeskrankenhauses begonnen.

Er wurde bei den Landtagswahlen am 27. Oktober 2013 zum Landeshauptmann des Trentino gewählt und trat sein Amt am 9. November zu Beginn der XV. Legislaturperiode an.